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„Sprachenvielfalt macht Schule – SMS“ – über die Studie

Ziel der von 2015 bis 2018 laufenden Langzeitstudie „Sprachkompetenzen“ ist es nun, die Etablierung von Mehrsprachigkeit als Bildungsziel an ausgewählten Südtiroler Mittelschulen zu begleiten. Die Studie soll konkret erheben,

  • wie Vielfalt als Ressource im Schulalltag wahrgenommen und genutzt werden kann,
  • wie die gesetzten Fördermaßnahmen wirken und
  • wie bildungssprachliche Kompetenzen gezielt gefördert werden können.

Der Fokus der Analyse, bei der verschiedenste Methoden, Instrumente und Daten miteinander kombiniert werden, liegt zunächst auf den Schülerinnen und Schülern, deren Mehrsprachigkeitskompetenzen erhoben und deren mehrsprachige Entwicklung während der drei Jahre an der Mittelschule begleitet werden soll. Einen zweiten Fokus der Betrachtung bilden die Lehrerinnen und Lehrer, die an den ausgewählten Schulen im Rahmen des Regel- und Förderunterrichts Sprachen unterrichten und damit wesentlich zum Erwerb der Mehrsprachigkeitskompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler beitragen. Zuletzt sollen aber auch die institutionellen Strukturen beleuchtet werden, indem besonders die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und Sprachenzentren in den Blick genommen wird.
Insgesamt sollen im Rahmen des Projekts zehn Klassen an Südtiroler Mittelschulen begleitet werden, davon fünf Klassen an deutschsprachigen Schulen sowie fünf Klassen an italienischsprachigen Schulen. Die ausgewählten Klassen werden ab der ersten Klasse drei Jahre lang wissenschaftlich begleitet und bei der Umsetzung von Sprachförder- und Mehrsprachigkeitsmaßnahmen aktiv unterstützt und individuell gefördert.

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